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das gedicht is in meiner depri-zeit entstanden (sommer 06)

ALLEIN

ich will nicht mehr träumen,                                                           weil ich dann in meinen träumen leben will.                                     mir ist die wirklichkeit viel zu brutal,                                                will mich nur noch vor ihr verstecken,                                               will vor ihr flüchten, will hier nicht leben.                                            ich fühl mich gefangen, hab das gefühl eingesperrt zu sein.               ich will mich befreien, doch ich trau mich nicht,                               würd gern mein eigenes ding drehn, doch ich trau mich nicht.                 fühl mich so beobachtet, komm mir vor wie eine marionette.             ich fühl mich verfolgt, doch ich weiß, niemand folgt mir.

in meiner seele herrscht finsternis,                                               doch niemand merkt es.                                                             mein herz ist zerissen, meine seele zerstört.                                   nur ich fühle es, ansonsten kein anderer.                                        niemand rettet mich, weil niemand weiß, dass ich gerettet werden muss. niemand sieht die verzweiflung in mir,                                     niemand fühlt so wie ich.                                                         niemand scheint mich zu lieben,                                               niemand scheint mich zu kennen.                                                   ich fühl mich so allein in dieser welt                                                   und ich weiß, ich bin es.

 

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